Das Problem

Nach fast eineinhalb Jahren Widerstand, hat die Europäische Union die heftig umstrittene Feuerwaffen-Richtlinie doch beschlossen. Es liegt nun an den einzelnen Nationalstaaten, darunter Österreich, diese innerhalb der Frist in ihr nationales Recht zu implementieren.
Dies kann sehr liberal, aber auch sehr restriktiv geschehen - es liegt in der Hand des Gesetzgebers.

Es ist daher für jede Waffenbesitzerin und jeden Waffenbesitzer unerlässlich, die Abgeordneten zum Nationalrat zu kontaktieren und sie wissen zu lassen, was man davon hält.

Polen und Tschechien haben gegen die Richtlinie Klage beim EuGH eingereicht, weil sie der Meinung sind, dass die Europäische Union mit dieser Richtlinie das Subsidiaritätsprinzip verletzt hat. Haben sie mit der Klage Erfolg, ist die Richtlinie ungültig und muss somit nicht umgesetzt werden. Wurde bis dahin aber schon umgesetzt, ist dies irrelevant und die unerwünschten Freiheitseinschränkungen bleiben im nationalen Recht (wenn sie nicht durch einen eigenen Akt wieder rückgängig gemacht werden, was sehr unwahrscheinlich ist).

Es ist daher besonders wichtig, dass die Richtlinie keinesfalls vor Ablauf der Frist (September 2018) umgesetzt wird! Falls früher umgesetzt wird, tut der Gesetzgeber dies aus eigenem Antrieb heraus, da dafür keine unionsrechtliche Verpflichtung besteht!

Weitere Informationen zur Richtlinie, vor allem welche Freiheitseinschränkungen drohen, erfährst du in diesem Interview von Sapiens Para Bellum mit Firearms United Österreich:

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Was kann ich tun?


Kontaktieren

Es ist unerlässlich, dass du deine politischen VertreterInnen kontaktierst und sie wissen lässt, dass wir WaffenbesitzerInnen die Umsetzung der Richtlinie genau mitverfolgen.

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Weitersagen

Leider wissen immer noch viele Leute nicht über die Richtlinie Bescheid. Hilf bei der Aufklärung mit und erzähle in deinem Umfeld von den kommenden Freiheitsbeschränkungen!

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Spenden

Auch wenn alle Personen hinter diesem Projekt ehrenamtlich dafür arbeiten, kostet Aktivismus leider nicht wenig Geld: Medien müssen produziert, Aussendungen ausgeschickt werden, etc. Auch Presseaussendungen sind teuer!

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Kontaktieren

Es ist immens wichtig, dass eine kritische Masse an Waffenbesitzerinnen und Waffenbesitzer die politischen VertreterInnen kontaktiert. Selbstverständlich ist, dies in einer zivilisierten und höflichen Art und Weise zu tun und auf einen beleidigenden oder gar aggressiven Ton zu verzichten. 

Man kann seinen politischen VertreterInnen ein E-Mail schreiben, einen physischen Brief schicken oder sie auch anrufen. Während natürlich die Form des E-Mails die einfachste und unkomplizierteste ist, ist, wenn möglich, den anderen beiden Formen der Vorzug zu geben, da sie deutlich mehr Aufmerksamkeit generieren - dies bestätigt unsere intensive Erfahrung in der Kommunikation mit dem Europäischen Parlament.

Wir haben euch eine Serienbriefvorlage erstellt, damit ihr die Abgeordneten zum Nationalrat einfach kontaktieren könnt. Auf die Zurverfügungstellung einer Briefvorlage haben wir ganz bewusst verzichtet, da Massenzusendungen unserer Erfahrung nach von den politischen VertreterInnen meistens ignoriert werden. Dies ist irgendwo auch verständlich: macht sich jemand nicht einmal die Mühe, seine Anliegen selber zu formulieren, macht sich die andere Seite auch nicht die Mühe, näher darauf einzugehen.

VORLAGE HERUNTERLADEN

 

Um euch die Kontaktaufnahme zu erleichtern, haben wir euch aber einige Tipps zusammengestellt.

Zuerst zur formalen Seite:

 

In der Kürze liegt die Würze: Abgeordnete sehen sich in der Regel mit einer Flut an Zusendungen konfrontiert. Um Aufmerksamkeit zu erzielen, ist es ratsam auf lange Ausführungen zu verzichten und seinen Standpunkt kurz und prägnant zu formulieren


 

Der erste Eindruck zählt: um in der Masse der Zusendungen nicht unterzugehen, ist auch eine angemessene und ansprechende Form ratsam.


 

Höflichkeit siegt: auch wenn dies eine Selbstverständlichkeit ist und daher eigentlich gar nicht erwähnt werden müsste, weisen wir noch einmal darauf hin, dass Beleidigungen oder sonstige Anfeindungen jedenfalls zu unterlassen sind und jedenfalls ein respektvoller, aber bestimmter Ton zu wählen ist.


 

Nun zur inhaltlichen Seite:

 

Die Richtlinie muss noch nicht umgesetzt werden, da die Frist noch bis September 2018 läuft. Es sollte daher jedenfalls die Frist genutzt werden, um den Ausgang der Klage von Tschechien und Polen abzuwarten.


 

Die Ausnahmen für Magazine muss möglichst großzügig ausfallen, damit dynamische Disziplinen weiter den großen Zuspruch bekommen, den sie im Moment erfahren. Auch darf man sich nicht nur auf IPSC versteifen - auch Schützinnen und Schützen, die Verteidigungsschießen betreiben, benötigen Ausnahmen!


 

Wichtig ist auch, dass der Altbestand von Magazinen automatisch geschützt ist, damit unwissende Waffenbesitzerinnen und Waffenbesitzer nicht plötzlich ihr waffenrechtliches Dokument und damit ihre Waffen verlieren


 

Das gegenwärtige Überwachungssystem ist ausreichend. Es ist nicht notwendig, dass die WaffenbesitzerInnen selber tätig werden. Dies verlangt die Richtlinie nicht!


 

Die fünfjährige Verwahrungskontrolle kann als Auffrischung der Gültigkeit des waffenrechtlichen Dokuments gesehen werden. 


 

Die derzeitigen Verwahrungsregeln sind vom Wortlaut der Richtlinie gedeckt und müssen nicht verschärft werden - keine getrennte Verwahrung in Österreich, da dies eine Bereithaltung zu Hause zur Selbstverteidigung unmöglich machen würde.


 

Für Waffen der Kategorie D, die vor dem Stichtag (1. Oktober 2012) erworben wurden, muss es auch nach dem Aufgehen der Kategorie D in die Kategorie C Ausnahmen geben, damit die BesitzerInnen dieses Altbestands nicht in die Illegalität getrieben werden - viele werden von den Änderungen nichts mitbekommen!





Weitersagen

Als zweiten Schritt bitten wir dich, deine Familie, deine Freunde und deine Bekannten zu informieren, dass eine massive Verschärfung der Waffengesetze droht und dass jeder Schütze und jede Schützin selber aktiv werden muss!


 

Egal bei welcher Gelegenheit: am Schießplatz mit Gleichgesinnten, im Café mit Freunden oder etwa auf der Straße: rede mit den Menschen da draußen und erzähle ihnen von den drohenden Verschärfungen.


 

Teile diese Information in deinen sozialen Netzwerken mit deinen Freunden und fordere sie zum Handeln auf!

  




Spenden

Alle Personen hinter Firearms United arbeiten ehrenamtlich. Dennoch kostet politischer Aktivismus Geld: Drucksachen müssen hergestellt, andere Medien produziert, die Initiative muss beworben werden und auch (teure) Presseaussendungen müssen ausgeschickt werden, damit die Initiative möglichst viel Aufmerksamkeit bekommt. 

Wenn du uns finanziell unterstützen möchtest, würden wir uns sehr über deine Spende freuen:


 

Unser Spendenkonto bei der BAWAG PSK:
IBAN: AT03 1400 0100 1017 7010
BIC: BAWAATWW
Kontoinhaber: Firearms United Österreich


 

Unser Spendenkonto auf PayPal (aber bedenke: bei PayPal müssen wir für jeden Eingang Gebühren an PayPal zahlen):

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